Unsere Collies

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen unsere "Collie-Teufel" im einzelnen vorstellen. Ebenso erfahren Sie ebenfalls weiter unten auf dieser Seite etwas mehr über die rassetypischen Eigenschaften der Collies. 

Sie können das Bild des Hundes anklicken, um nähere Informationen über den jeweiligen Hund zu erhalten.

   †    Unser "Lieschen" (ein ganz besonderer Ohmtalteufel)   

Liesi-Wiese1a.jpg (22546 Byte)

 

Amerikanischer

& Canadischer Champion

Vayu vom Ohmtalteufel

 10.06.02 - 19.11.2015

 

Unser Rüde:

Unsere Hündinnen :

"LT"

US-Import

Polnischer Champion

Tapestry Hold 

That Dream

gew. 04.09.2007

"Nana" 

Oriana upon a Dream vom Ohmtalteufel

gew. 29.07.2013

"Pat" 

Patricia Pylamaya vom Ohmtalteufel

gew. 01.08.2013

"Naddy" 

Nosy Nadjeschda

 vom  Ohmtalteufel

gew. 20.11.2012

 

 

Unsere Rentnerinnen :

"Dawny" 

Beautiful New Dawn vom Ohmtalteufel

gew. 16.06.2009

- Retired / in Rente -

"CeCe" 

US-Import

Amerikanischer Champion

Tapestry Strike A Pose

gew. 21.09.2009

- Retired / in Rente -

"Metje" 

Golden Metje

 vom  Ohmtalteufel

gew. 01.10.2006

- Retired / in Rente -

"Hannah"

Hazel's Hannah

 vom

 Ohmtalteufel

gew. 18.09.2005

- Retired / in Rente -

 

Unsere "Collie-Vergangenheit" :

Nachfolgend unsere Collie-Jungs und -Mädels die bereits "über die Regenbogenbrücke" gegangen sind, jedoch für unsere Zucht den Grundstock legten bzw. sehr wichtig waren und dies auch heute noch sind.

 

†         Bereits über die Regenbrücke gegangen        

 

"Mikey"

Mikey1.jpg (92490 Byte)

US-Import 

Heirlair All

 Fired Up

 12.08.89 - 06.03.2003

"Alex"

US-Import

Kings Valley

 Born Free

12.02.97 - 22.12.09

"Bubi"

Obadja vom

 Ohmtalteufel

30.10.99 - 16.11.2012

"Hazel"

Hazel-Kopf1.jpg (17420 Byte)

Hazel vom

 Ohmtalteufel

 23.08.98 - 29.01.2013

"Paula"

Paula-August04-03.jpg (21773 Byte)

Xcellent Spirit

 of Fire vom 

Ohmtalteufel

29.10.2002 - 28.08.2015

 

"Mücke"  Mücke1.jpg (177342 Byte)

Warja vom

 Ohmtalteufel

 24.04.95 - 19.07.07

"Ina"

Quirina 

vom Ohmtalteufel

22.03.93 -  28.07.2006

"Cassie"

Sweet Cassie

vom Ohmtalteufel

22.10.86 -  23.05.99

"Queenie"

Harmony Queen

vom Ohmtalteufel

03.07.90 -  April 97

"Monki"

Monki1.jpg (34028 Byte)

US-Import

Am./Can.Ch.

Jancada Heirlair

Monkishines

 11.06.94 - 30.04.05

 

 

©: Beate Alexander 2002 - 2013

DER COLLIE

Der Vorfahr des Collie - des schottischen Schäferhundes - ist der Arbeitscollie, dieser hütet noch heute genauso wie vor vielen Jahren, auf den Hochebenen Schottlands und in Irland seine Schafe. Viel züchterisches Können und Fleiß schufen aus ihm im Laufe der Jahrzehnte den Typ unseres heutigen Collies. Um 1870 wurde der erste Collie in seinem Mutterland England auf einer Ausstellung gezeigt, noch nicht zu vergleichen mit dem heutigen Typ. Er war massiver, gedrungener, mit breitem Oberschädel, aber schon mit wunderschön langem Brusthaar und Halskrause. Seinen Namen Collie leitet er von den schottischen Schafen mit den schwarzen Gesichtern und Beinen, genannt Colleys, ab. Aus Colley-Dog wurde wohl später Collie.

Der vollkommene Collie ist ein eleganter, imposanter Hund. Er soll auf den ersten Blick als Hund von großer Schönheit wirken, kein Teil im Gesamtbild unproportioniert. Die perfekte Harmonie von Schädel, Kopf und Schnauze, die Größe, Stellung und Farbe der Augen - dunkelbraun, mäßig groß, mandelförmig und schräg gesetzt. Größe, Ansatz und Haltung des zu 1/3 gekippten Ohres ergibt einen lieblichen, träumerischen, zugleich aber auch aufmerksamen Ausdruck.

Als ursprünglicher Schäferhund ist die Körperstruktur des Collie kraftvoll und beweglich, frei von Plumpheit und ohne jegliche Spur von Schwerfälligkeit. Die Schulterhöhe der Rüden beträgt lt. englischem Standard 56 bis 61 cm (bzw. 61 - 66 cm  nach amerikanischem. Standard). Das Gewicht liegt bei ca. 25 bis 35 kg. Die Schulterhöhe der Hündinnen beträgt lt. englischem Standard 51 bis 56 cm (bzw. 56 - 61 cm), das Gewicht ca. 18 bis 25 kg.

Colliefarbschläge:

zobel-weiß (in allen Schattierungen von Goldgelb bis Mahagoni)

tricolour (dreifarbig: schwarz-weiß mit braunen Abzeichen)

blue-merle (silbrig blau, marmoriert mit schwarz, mit braunen Abzeichen), die sogar blaue Augen haben dürfen

Die Behaarung des Collie sollte dicht sein, das Deckhaar hart, die Unterwolle weich und pelzig, die Haut fast völlig bedeckend. Das Brusthaar sehr reich und lang und die Halskrause schön voll. Die Halskrause kann durchgehend weiß sein. Eine fehlende oder nur teilweise Halskrause ist jedoch kein Fehler. Das Gesicht ist kurz behaart, auch die Ohrspitzen. Die Vorderläufe sind gut befedert, die Hinterläufe oberhalb der Gelenke gut behaart, unten ziemlich kurz. Die reichlich behaarte Rute hat eine weiße Schwanzspitze.

Genauso wichtig wie das äußere Erscheinungsbild, wenn nicht sogar noch wichtiger, sind die inneren Werte, also das Wesen des schottischen Schäferhundes. Er ist ein stolzer Hund, mit einer gewissen Reserviertheit gegenüber Fremden, seinem Herrn bis zum Letzten ergeben, von sprichwörtlicher Treue und Zuverlässigkeit. Mangels ursprünglicher Betätigung als Hütehund ist er der Hüter der Kinder und ausgesprochen kinderlieb.

Mit ihresgleichen verstehen sie sich ausgesprochen gut. Collies sind keine Raufer. Wildern kennen sie nicht, dafür kann das Stöckchen werfen zu einer Leidenschaft werden. Collies lieben ein harmonisches Leben in ihrer Familie. Den ganzen Tag allein gelassen, würden sie seelisch verkümmern. Mit Kindern aufgewachsen, wird sich ein Collie von den kleinen, zweibeinigen Lebensgefährten geduldig alles gefallen lassen. Verantwortungsbewusste Eltern sollten aber aufpassen, dass der Hund nicht zu viel ertragen muss.

Trotz langem, dichten Haar ist die Pflege problemlos. Mindestens einmal in der Woche kräftig durchbürsten und die langen, feinen Haare an den Ohren mit dem Kamm kontrollieren, ist beinahe die ganze Mühe, die man sich machen muss.

Auch Collies brauchen regelmäßig Bewegung. Auf den geliebten täglichen Spaziergängen tollen sie unermüdlich und sind immer zu Spiel und Spaß bereit. Bei guter Pflege und etwas Glück kann ein Collie 13 Jahre und älter werden.

Der Collie-Charakter:

Der Langhaar-Collie gilt als eine der schönsten, intelligentesten und treuesten Hunderassen der Welt. Auch ein Collie kann, wie jeder Hund, seine Intelligenz nur entwickeln, wenn er in ständigem Kontakt mit seinem Besitzer gefördert wird. Er lernt erstaunlich viele Worte zu verstehen und handelt oft in verblüffender Weise selbständig. Natürlich bedarf es einiger Zeit, bis sich der Hund so auf seine Familie eingestellt hat, doch je mehr man sich mit dem Collie beschäftigt, je intensiver man ihn erzieht, desto schneller geht das gemeinsame Verstehen. Es gibt viele Collie-Besitzer, die mit ihrem Hund laut vor sich hin plaudernd spazieren gehen - auch wenn sie dafür oft für ein wenig verrückt gehalten werden. Aber der Collie neigt genauso dazu, all seine Gemütsregungen mit Tönen zu unterstreichen, er "spricht" mit seinem Besitzer.

Der Collie ist ein sensibler, von seinem Besitzer abhängiger Hund von großer Unterordnungsbereitschaft. Dies darf aber nicht mit Ängstlichkeit und Nervosität verwechselt werden, die leider - wie bei allen Hunderassen - auch bei Collies vorkommen können.

Normalerweise neigt der Collie nicht dazu, sich seinem Besitzer gegenüber durchzusetzen, vielmehr braucht er einen Besitzer, dem er vertrauen kann. Da er sich mühelos in das Familienleben einfügt, wird oft auf eine konsequente Erziehung oder Ausbildung verzichtet, aber damit tut man dem Hund gar keinen Gefallen. Die Erziehung beim Collie ist einfach, so dass auch der Anfänger mit ihm Freude hat. Von sich aus ist der Collie lernbegierig und versucht, von seinem Herrn vor allem Lob zu erheischen. Ein Leckerbissen zur Belohnung kann Wunder wirken. Collies sind richtige fröhliche Clowns, und machen mit Begeisterung mit, solange auf beiden Seiten Spaß an der Sache herrscht. Drill und Zwang machen den Collie stur und unsicher. Immer das gleiche zu üben, langweilt ihn, was manchen Ausbilder, der intensiv auf eine Prüfung hinarbeitet, zum Wahnsinn treiben kann. Wer es allerdings versteht, seinen Collie im Spiel zu motivieren, der wird auch bei den schwierigsten Gehorsamsprüfungen stets einen zuverlässigen Sportskameraden in ihm finden. Und keiner freut sich über eine gelungene Übung und über sein zufriedenes Herrchen oder Frauchen mehr als ein Collie.

Vormachen können Sie Ihrem sensiblen Gefährten allerdings nichts, unterschwelligen Ärger oder Ungeduld spürt er sofort und reagiert entsprechend darauf. Im Umgang mit anderen Tieren beweisen Collies große Geduld und Sorgfalt in der Hausgemeinschaft. Sie schließen meist rasch Freundschaft mit Katzen, Vögeln, anderen Hunden und allem möglichen Kleinvieh und hüten liebevoll Küken, Enten, Hühner und Gänse.

Wie schon gesagt, ist der Collie Kindern gegenüber ein sprichwörtlich guter Kamerad. Er liebt sie und betreut sie rührend. Die Liste der Collies unter den jährlich in den USA gewählten "Hundehelden" ist lang. Sie retteten Kinder aus brennenden Häusern, vor dem Ertrinken und vor vorbeirasenden Autos.

Collies sind temperamentvoll und spielfreudig, ein Leben lang. sie wollen gerne laufen, Neues erleben und Abwechslung haben. In einem noch so großen Garten bewegt sich der Collie, auf sich gestellt, kaum und rennt höchstens kläffend ein paar Krähen nach. Als ursprünglicher Hütehund braucht er viel Bewegung. Ausgedehnte Spaziergänge in Wald und Flur sind mit dem Collie eine reine Freude, denn er hat nicht die Neigung, sich weit von seinem Herrn zu entfernen. Er macht auf vieles am Wegesrand aufmerksam, was wir übersehen könnten, bestaunt interessiert einen Igel oder eine Kröte. Auch wenn er mal einem Häschen nachrennt, lässt er sich sofort zurückrufen.

Noch eine weitere schöne Eigenschaft des Collie ist, dass er nicht streunt. In der Regel verlässt kein Collie freiwillig sein Grundstück, auch wenn es ihm ein leichtes wäre, durch Löcher in der Hecke zu kriechen oder über niedrige Jägerzäune zu setzen.

Ein Collie, der beim Züchter richtig aufgezogen wurde, hat ein korrektes Wesen und ist ein intelligenter arbeitsfreudiger Hund, der das tägliche Leben ohne Probleme mit uns teilen möchte. Der Collie ist fröhlich und ausgelassen, wenn sein Besitzer gute Laune hat, er ist zurückhaltend, wenn er mitbekommt, dass sein Besitzer beschäftigt ist und er ist traurig, wenn es einem schlecht geht. Man kann daher sagen, dass es sich um eine sehr einfühlsame Rasse handelt.

Für wen eignet sich ein Collie?

Der Collie ist ein unkomplizierter Hund, der an seine Familie eigentlich nur einen Anspruch stellt: Er will in der Familie leben.

Er eignet sich für alleinstehende Menschen, die genügend Zeit aufbringen, genauso wie für lebhafte Familien mit Kindern. Ist genug Auslauf gewährleistet, kann er auch in einer Etagenwohnung gehalten werden. Er ist ein ausgesprochen reinlicher Hund, hat keinen unappetitlich verklebten Bart, beschmutzt auch selten das Hinterteil, wie man es von anderen langhaarigen Rassen kennt. Dass er Haare verliert, muss man hinnehmen. Dabei braucht er weniger Pflege, als man auf den ersten Blick meinen möchte. Der Collie ist ein sensibler Hund, der sich den verschiedensten Menschentypen anzupassen vermag. Er braucht viel Liebe und Verständnis, er verträgt keine unangebrachte Härte und ein launischer Charakter verunsichert ihn.

Der Collie ist unglücklich, wenn er viele Stunden am Tag allein gelassen wird, er verkümmert seelisch, wenn er ein Zwingerleben führen muss. Das heißt aber nicht, dass man ihn nicht stundenweise allein lassen könnte, aber er darf nicht nur zum Spaziergang "hervorgeholt" werden.

Der Collie ist ideal für Menschen, die bereit sind, einem Hund viel Zärtlichkeit zu schenken, die das Schöne lieben, die Freude am farbenprächtigen Langhaar haben, die einen im Hause angenehmen, im Freien lebhaften Hund suchen, der ohne aufwendige Erziehungsmaßnahmen ein angenehmer Begleithund ist, den man also sorglos überall hin mitnehmen kann. Auch für Behinderte ist er aufgrund seines Einfühlungsvermögens der ideale Begleiter. Und wegen seines Wunsches ständig in der Nähe seines Besitzers zu sein, ist es auch kein Problem, den Collie in kleineren Wohnungen zu halten, vorausgesetzt, man gibt ihm den nötigen Auslauf bei ausgiebigen Spaziergängen.

Sportliche Menschen werden ihre reine Freude an einem Collie haben, da er ein sehr guter Begleiter auf Wanderungen und Waldläufen ist. Durch seine Intelligenz, Behendigkeit und seine Lernbereitschaft ist er der ideale Hund für alle möglichen Arten von Hundesportaktivitäten.

Wichtig ist lediglich, dass Sie die Grundvoraussetzung schaffen, nämlich dass der Hund die Möglichkeit hat, ständig in ihrer Nähe zu sein. Sollte diese Voraussetzung da sein, ist es auch kein Problem zwei oder mehr Collies zu halten. Aber bedenken Sie bitte, dass jeder einzelne seine Aufmerksamkeit verdient.

Gesundheit

Vorab möchten wir darauf hinweisen, dass hier an dieser Stelle natürlich kein allumfassender Gesundheitsratgeber stehen kann. Für entsprechende Rückfragen stehen wir unseren Welpeninteressenten und auch anderen gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Der Collie Langhaar gilt nicht nur in der seriösen Fachliteratur als robust und langlebig und benötigt den Tierarzt in der Regel lediglich zum Impfen, dies können wir nach 34 Jahren in denen wir mit diesen wunderbaren Hunden leben uneingeschränkt bestätigen.

Grundsätzlich ist es so, dass durch eine entsprechend artgerechte Haltung, sprich ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung und einer dem Hund angemessenen Beschäftigung sowie guter Pflege ebenfalls vielen "Modekrankheiten" vorgebeugt werden kann. Ein gut gepflegter Hund ist widerstandsfähiger und weniger krankheitsanfällig wie beispielsweise fettleibige, wenig trainierte und ungepflegte Tiere.

Der Vollständigkeit halber möchten wir hier aber auch kurz einige gesundheitliche Aspekte anführen:

Die HD (Hüftgelenksdysplasie) ist beim Collie äußerst selten. Vielleicht auch und gerade, da die Röntgenuntersuchung und Auswertung der Hüfte beim Club für Britische Hütehunde e.V. (VDH) schon seit vielen Jahren als Pflichtuntersuchung vor einer Zuchteinstufung dazu gehört.

Gelegentlich kommt bei Collies die CEA (Collie Eye Anomalie) in ihrer milden Form (CRH) vor, die den Collie jedoch gesundheitlich bzw. hinsichtlich seiner Sehfähigkeit definitiv  n i c h t   beeinträchtigt. Es handelt sich hier um keine Erkrankung sondern wie der Name schon sagt um eine "Abweichung" bzw. geringfügige Veränderung am Augenhintergrund, die den Collie in weder in seiner Sehkraft noch seiner Lebensqualität beeinträchtigen. Auch hier ist vor der Zuchteinstufung durch den Club für Britische Hütehunde e.V. eine entsprechende Augenuntersuchung erforderlich.

Bereits zu Beginn der 80er Jahre war bekannt das manche Collies eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Antiparasitikum "Ivermectin" bzw. dessen Inhaltsstoffe zeigten. Mittlerweile ist bekannt dass es sich hier um einen fehlerhaften MDR1-Transporter handelt, der dafür verantwortlich ist, dass betroffene Hunde (außer dem Collie noch einige andere mehr, wie z.B. der Deutsche Schäferhund, der weiße Schäferhund, verschiedene Windhundrassen u.a.) auf in bestimmten Medikamenten enthaltenen Inhaltsstoffe negativ reagieren. Ähnliche Erbgutvarianten kommen auch bei uns Menschen vor. Jedoch unabhängig davon, ob ein Collie diese Genvariante aufweist oder nicht, bleibt festzuhalten, dass der betroffene Hund nicht seiner Lebensqualität beeinträchtigt ist. Hunde mit dem Genstatus MDR1 -/- sind nicht nur vom äußeren Erscheinungsbild ganz normale Hunde. Weder die Gesundheit noch die Lebensdauer sind bei diesen Tieren eingeschränkt. Es handelt sich also nicht um eine Krankheit im eigentlichen Sinne oder um einen Gendefekt der zwangsläufig mit körperlichen Schäden einhergeht.

Den Tierärzten sollte mittlerweile schon seit vielen Jahren bekannt sein, und ist es den allermeisten ja auch, dass u.a. Collies auf bestimmte Medikamente spezielle Nebenwirkungen entwickeln können. Diese Medikamente wurden und werden daher aus Sicherheitsgründen von den Tierärzten nicht eingesetzt. Dies auch schon bevor ein Gentest auf MDR1 entwickelt wurde.

Ein mittlerweile möglicher MDR1-Gentest sagt aus, ob der Hund in Anbetracht seiner Genkonstellation die Medikamente, die bisher beim Collie nur mit Vorsicht bzw. gar nicht eingesetzt worden sind, evtl. doch verträgt, wenn er z.B. als MDR1 +/+ eingestuft wurde, oder ob man wie bisher beim Collie, bei Hunden mit dem Genstatus MDR1 -/- auf diese Medikamente verzichten und vorhandene Alternativpräparate einsetzen sollte. Wie wichtig diese Information ist, muss jeder Hundebesitzer für sich selbst entscheiden. Wir jedenfalls würden auch unsere MDR1 +/+ getesteten Hunde nicht mit diesen Medikamenten behandeln und sind in den zurückliegenden Jahren auch ohne Gentest damit gut gefahren.

Selbstverständlich sind alle unsere Zuchthunde vor ihrem ersten Zuchteinsatz einem MDR1 Gentest unterzogen. Obwohl wir der Auffassung sind, dass man sich über den Nutzen eines solchen Gentests im Rahmen der Zuchtselektion streiten kann. Denn es sollte unter diesem Gesichtspunkt auch darüber nachgedacht werden, welchen Nutzen und welche Aussage der Gentest liefert. Wird evtl. durch die Selektion aufgrund des MDR1 Testes eine gravierende Erbkrankheit bzw. Disposition für eine Erkrankung verhindert? Sollte der Genpool zugunsten der Selektion auf MDR1 eingeschränkt werden und durch evtl. enge Verpaarungen im Hinblick auf MDR1 ggf. andere Erbkrankheiten in Kauf genommen werden?

Dies aber nur am Rande, denn der Hundebesitzer sollte seinen Collie auch mit einer möglichen MDR1 -/- Einstufung als Hund wahrnehmen, der ein normales und gesundes Leben wieder andere Hund auch führen kann.

Wie schon gesagt, können wir nach 34 Jahren nur bestätigen dass der Collie eine sehr robuste und gesunde Hunderasse ist, die auch gesund alt werden kann und nicht selten 14 - 15 Jahre und mehr werden kann. Sie haben für eine Hund dieser Größe eine hohe Lebenserwartung.

 

Wir bedanken uns bei den wirklich begnadeten und engagierten Züchtern

der wichtigen Vorfahren der von uns gezüchteten Collies und Shelties. 

Denn nur durch ihre züchterische Arbeit lange vor uns, ihre Freundschaft, Ehrlichkeit

und Hilfestellung war es uns möglich solch wundervolle, im Hundesport und

Ausstellungsring gleichermaßen erfolgreiche Vertreter ihrer jeweiligen Rassen zu züchten.

 

* * * * * * * * * * * * * * * *

Wahre und verlässliche Freunde sind schwer zu finden und es ist schön zu wissen,

dass kein übertriebener und unwahrer Klatsch oder versteckte Andeutung diese Freundschaften schädigen kann.

 

 

 

Copyright ©: Beate Alexander 2000 - 2010 / alle Rechte vorbehalten

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